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Faszination Drohne: Aufnahmen aus der Vogelperspektive

CHIP FOTO-VIDEO zeigt, welche Tipps und Regeln Fotografen beachten sollten

München, 2. Mai 2016 – Motive aus luftigen Höhen, faszinierende Perspektiven und gute Einsteigermodelle unter 1.000 Euro: Kamera-Drohnen eröffnen Fotografen und Videofilmern neue Bildwelten. CHIP FOTO-VIDEO erklärt, was es für die perfekte Copter-Aufnahme im beruflichen und privaten Einsatz zu beachten gibt.

  • RTF oder individuell
    Das ist hier die Frage. Das Rundum-sorglos-Paket heißt RTF, kurz für „Ready to Fly“. RTF-Copter sind bereits fertig aufgebaut und lassen sich mit wenigen Handgriffen für erste Flugerlebnisse fertigmachen: Propeller anbauen, Akku laden und einlegen – schon geht’s los.
  • Freie Kamerawahl oder nicht
    Wer auf einen RTF-Copter setzt, hat meist keine freie Wahl bei der Kamera. Spielraum für eigene Veränderungen bleibt hier nur wenig. Daher sollte man vorab genau prüfen, ob Bild- und Videoqualität des angebauten Modells den eigenen Ansprüchen genügen. Eine Ausnahme: Den Quadrocopter DJI Inspire 1 gibt es mit unterschiedlichen Kameras und Objektiven.
  • Standard oder Basteln
    Zahlreiche Anbieter bieten individuelle Lösungen für Bastelfans. Der Vorteil liegt auf der Hand: Fotografen und Videofilmer können den Copter nach eigenen Vorstellungen zusammenstellen und eine Kamera ihrer Wahl nutzen. Die Preise für diese Geräte starten bei guter Ausstattung allerdings ab 5.000 Euro. Mit üppigen Extras wird schnell mehr als das doppelte fällig. Plus Kamera.
  • Fotografieren oder Filmen
    Ein wichtiger Punkt, der vor dem Kauf geklärt werden muss: Soll die Kamera-Drohne in erster Linie fotografieren oder auch Videos aufnehmen? Bei Bewegtbildern muss der Copter entsprechend ausgerüstet sein. Das betrifft sowohl die Kamera selbst als auch den sogenannten „Gimbal“, also die kardanische Aufhängung zur Stabilisierung der Kamera unter dem Copter. Für Videoaufnahmen sollte die Drohne so ausgestattet sein, dass sie in der Master/Slave-Version geflogen werden kann. Dabei steuert der Pilot mit der Master-Funktion den Copter, mit der Slave-Funktion nur die Kamera. Eine Kamera mit 4K- oder 2,7K/Full HD bietet im Nachgang mehr Spielraum für die Bildbearbeitung.
  • Fliegen oder fluchen
    Den Copter in die Luft zu bringen, klappt dank ausgeklügelter Technik nach wenigen Minuten. Copter startklar machen, Motoren einschalten, linker Steuerknüppel nach vorne – schon hebt die Drohne ab. Neben dem Spaß am Fliegen empfehlen die Experten von CHIP FOTO-VIDEO, sich auch über die rechtlichen Vorschriften zu informieren. Grundsätzlich gilt: Vor dem ersten Copterflug eine Haftpflichtversicherung für Modellflugzeuge abschließen, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Unterschieden wird zwischen privaten und beruflichen Einsätzen.

Weitere Tipps zum Thema, rechtliche Vorschriften sowie einen großen Praxistest finden Sie in der kommenden CHIP FOTO-VIDEO 6/2016. Das Magazin ist ab 4. Mai 2016 im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

Über CHIP FOTO-VIDEO – Deutschlands großes Fotomagazin

CHIP FOTO-VIDEO steht für unabhängige und praxisnahe Tests, wertvolle Tipps für bessere Fotos und beeindruckende Bildwelten. Zehn festangestellte Mitarbeiter machen jeden Monat die CHIP FOTO-VIDEO –
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Abbildungsnachweis CHIP FOTO-VIDEO.

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