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Gut geschultert: Trekking-Rucksäcke für Reise-Fotografen

CHIP FOTO-VIDEO zeigt, wie sich der Wanderranzen individuell umrüsten lässt

München, 12. Oktober 2015 – Rund 58 Euro geben aktive Wanderer durchschnittlich für Rucksäcke aus. Das zeigt eine Erhebung des Deutschen Wanderverbandes (DWV) in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Tourismus Institut (ETI) an der Universität Trier. Wer in eine Trekking-Variante investiert, wird als Fotograf gleich doppelt belohnt: Denn die robusten Begleiter laufen klassischen Fotorucksäcken den Rang ab, sobald es um längere Touren oder Reisen geht. CHIP FOTO-VIDEO hat den Praxistest mit dem Aircontact 45 + 10 von Deuter gemacht und zeigt, mit welchem Zubehör sich das Modell im Handumdrehen für eine Kameraausrüstung umbauen lässt.

  • Stoßfest mit Fototaschen-Inlays
    Ein absolutes Must-have sind sogenannte „Inlays“. Der gepolsterte Einsatz kann in wenigen Sekunden in den Rucksack ein- und wieder ausgebaut werden, sofern er bereits auf Kameras zugeschnitten ist. Vor dem Kauf ist es allerdings wichtig, die Größe der Ausrüstung sowie den zur Verfügung stehenden Stauraum im Rucksack genau abzumessen. Bei Regen sollte eine zusätzliche Plastiktüte zum Schutz nicht fehlen. Alternative: ein wasserdichtes Inlay mit Drybag-Schutzbeutel.
  • Auf Nummer sicher
    Zahlenschlösser schützen vor bösen Überraschungen und die Ausrüstung vor Langfingern. In Kombination mit einem Drahtseil lässt sich sogar der gesamte Rucksack festbinden. Um Zubehör außen sicher zu befestigen, empfehlen die Experten von CHIP FOTO-VIDEO entsprechende Karabiner. Sie werden auch mit Sicherheitsschloss angeboten. Extratipp in Sachen „Bruchsicherheit“: Wer ein Tablet dabei hat, ist mit einer robusten Hülle gut beraten – denn in Trekking-Rucksäcken gibt es in der Regel kein separates Tablet-Fach.
  • Ordnung muss sein
    Auf Speicherkarten und Akkus zugeschnittene Fächer sucht man in einem Trekking-Rucksack ebenfalls vergeblich. Für Ordnung sorgen kleine Etuis wie der „Think Tank Pee Wee Pixel Pocket Rocket“ für etwa 18 Euro. Die extrem leichten „Pack-It Specter Quarter Cube“-Säckchen von Eagle Creek werden im Outdoor-Bereich zum Beispiel für kleinere Kleidungsstücke wie Socken verwendet: Fotografen können das Packsystem zum Verstauen von Ladeschalen, Deckeln etc. einsetzen.
  • Durchdachter Außenauftritt
    Spanngurte gibt es in unterschiedlichen Breiten, Längen und mit verschiedenen Verschlüssen. Sie helfen dabei, Stative und Jacken außen zu befestigen. „Augen auf“ heißt es allerdings bei der Verschlusswahl: Schnellverschlüsse sind bequem, könnten jedoch ein Ziel für Kleptomanen sein. Klemmverschlüsse sind dagegen schwerer zu öffnen.

Generell gilt: Der Umbau eines Trekking-Rucksacks muss gut geplant werden. „Schwere Kameras sollten Fotografen möglichst weit unten im Rucksack unterbringen, um den Schwerpunkt der Tasche beim Transport tief zu halten“, empfiehlt Thomas Probst, Testchef CHIP FOTO-VIDEO. „Doch aufgepasst: Außen angebrachtes Equipment kann die Gewichtsverteilung am Rücken wieder verändern.“

Weitere Praxistipps finden Sie in der aktuellen CHIP FOTO-VIDEO 11/2015. Das Magazin ist im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

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CHIP FOTO-VIDEO steht für unabhängige und praxisnahe Tests, wertvolle Tipps für bessere Fotos und beeindruckende Bildwelten. Zehn festangestellte Mitarbeiter machen jeden Monat die CHIP FOTO-VIDEO –
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