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Leitmesse Mobilität: Hightech-Pkw auf der IAA 2015

CHIP zeigt die interessantesten Trends der Internationalen Automobil-Ausstellung

München, 1. September 2015 – Gestensteuerung, Brennstoffzellen, OLED: Fast 130 Jahre nach dem ersten Patent-Motorwagen von Carl Benz hat sich das Auto zu einem wahren Hightech-Produkt entwickelt. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) zeigen rund 1.000 Aussteller ab 17. September, was uns in Zukunft bewegen wird. Innovationsthema 2015: vernetztes und automatisiertes Fahren. Zwei Wochen vor Eröffnung der IAA stellt CHIP bereits die Top 5 der Technologie-Trends vor.

  • Gestensteuerung
    „Beide Hände ans Steuer“ – ein Satz, der Fahrer in Zeiten von immer funktionsreicheren Infotainment-Systemen in Gewissenskonflikte bringen kann. Die Lösung: Gestensteuerung. Vorreiter ist BMW mit dem neuen 7er: Ankommende Anrufe lassen sich einfach „wegwischen“, eine Handbewegung genügt zum Wechseln der Musik. Eine Kamera unter dem Autodach nimmt die Bewegungen auf.
  • Brennstoffzellenauto
    Ein Brennstoffzellenauto namens „Mirai“: Toyotas Mittelklasse-Limousine wurde nach dem japanischen Wort für „Zukunft“ benannt, soll aber jetzt in den Handel kommen. Mit fünf Kilo Wasserstoff hat das Elektromodell eine Reichweite von rund 500 Kilometern; aufgetankt wird in drei Minuten. Entsprechende Tankstellen sind zwar noch Mangelware. Bis 2030 soll aber ein deutschlandweites Netz von 400 Zapfsäulen entstehen.
  • OLED-Scheinwerfer
    Halogen-Scheinwerfer gelten als Standard im Auto. Laut Branchenführer Philips wird das auch bis mindestens 2030 so bleiben, obwohl es bereits fortgeschrittene Alternativen in Form von LEDs und Laser gibt. Audi rückt bei einem Konzeptauto jetzt erstmals OLED-Scheinwerfer ins Licht. Die verbrauchen ebenso wie ihre LED-Pendants nur wenig Strom und lassen sich durch ihre organische Komponente stufenlos dimmen – ein Vorteil, wenn Fahrer etwa den Gegenverkehr nicht blenden wollen. Einziger Haken: Weder für LEDs noch für OLEDs gibt es standardisierte Maße. Das erfordert für jedes Modell ein passendes Design.
  • Totwinkelwarner
    Daimler baut künftig einen Totwinkelwarner in seine Lkw ein. Der Blind-Spot-Assistent überwacht mit Kameras jeden Bereich an den Seiten und hinter dem Fahrzeug, wo die Außenspiegel nicht hin reichen. Der Fahrer sieht durch Warnlichter, wenn sich hier Menschen oder Hindernisse befinden. Bei aktiviertem Blinker verstärkt sich die Warnung. Momentan befindet sich das System allerdings in der Entwicklung. Für Pkw bringt VW einen verbesserten Totwinkel-Assistenten, der größere Radien messen wird.
  • Induktionspad
    An zwei Elektro-Autos demonstriert Qualcomm auf der diesjährigen IAA die kabellose Aufladetechnik „Halo“. Die bislang vor allem als CPU-Hersteller bekannte Firma setzt auf ein Induktionspad, das unter einem Parkplatz eingelassen ist. Dieses überträgt Strom in ein ähnliches Pad im Autoboden. So könnte das Fahrzeug aufladen, während der Halter einkauft oder im Büro sitzt. Nächster Schritt: Induktionspads in Straßen, die E-Autos bereits während der Fahrt aufladen.

Den kompletten Artikel mit weiteren Technologie-Trends im Automobilbereich finden Sie in der CHIP 10/2015. Das Magazin ist ab 4. September im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

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