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Fotografieren im Herbst

CHIP FOTO-VIDEO setzt die goldenen Seiten der Jahreszeit ins rechte Licht

München, 5. Oktober 2016 – Regen, Nebel, strahlender Sonnenschein. Unterschiedliche Stimmungen und Wetterwechsel sind für Fotografen Segen und Fluch zugleich. CHIP FOTO-VIDEO präsentiert fünf Ideen, mit denen der Herbst zur goldenen Kulisse und zum Garant für stimmungsvolle Bilder wird.

  • Fototour planen
    Gute Planung ist die halbe Miete – egal, ob es die Route oder die Uhrzeit betrifft. Mit beiden Punkten sollten Sie sich unbedingt vor Beginn Ihrer Tour auseinandersetzen. Auf diese Weise lassen sich sowohl Motive als auch die richtige Ausrüstung bereits im Vorfeld planen. Ist etwa ein Waldgebiet das visuelle Ziel, ermöglicht ein Makroobjektiv zum Beispiel faszinierende Aufnahmen von Blattadern. Tageszeit und Sonnenstand wiederum entscheiden darüber, wie das Motiv am Ende tatsächlich wirkt.
  • Sinne vernebeln
    Eingeschränkte Sicht, mangelndes Licht, beschlagende Linse. Nebel ist eigentlich ein Erzfeind beim Fotografieren. Doch der dichte weiße Dunst hat nicht nur Schattenseiten. Die Trübung der Luft kann ebenso Ruhe und Mystik ausstrahlen, da sie zumeist frühmorgens oder ab Einbruch der Dämmerung auftritt. Wer im richtigen Moment am See, auf dem freien Land oder am Gewässer Aufnahmen macht, darf auf atmosphärische Bilder hoffen. Praxistipp der Redaktion: Fotografieren Sie möglichst gegen die Sonne, sofern sie noch oder schon tief genug steht. Es winken beeindruckende Farbspiele.
  • Regen kontern
    Sobald es regnet, verkriechen sich selbst Profis oft in ihren Wohnungen und bearbeiten Fotos. Dabei gibt es Motive, die erst bei Nässe das gewisse Etwas bekommen. Sind Straßen nass, reflektieren sie Lichter von Ampeln, Laternen, Fahrzeugen und Gebäuden. So entstehen überall bunte Kontraste. Auch im Regen oder nach einem Schauer kommen tolle Porträts zustande, wenn man beispielsweise eine Silhouette mit einer Spiegelung kombiniert. Für das perfekte Schlechtwetter-Porträt packen Sie die Kamera am besten in eine passende Schutzhülle.
  • Technik „Mitziehen“
    Die goldenen Herbsttage sind vorbei, graue Wolken bedecken den Himmel und sperren die Sonne aus? Kein Grund für Trübsal. Eine kreative Bewältigungsmethode: die Landschaft verwischen, also Kamera in die Hand nehmen, auslösen und dabei in eine beliebe Richtung schwenken. Wie stark der Effekt ausfällt, hängt sowohl von der Belichtungszeit als auch von der Geschwindigkeit ab, mit der das Modell bewegt wird. Belichtet die Kamera länger als der Schwenk dauert, verlaufen die Farben im Bild nicht gleichmäßig. Belichtet sie zu kurz oder ist die Bewegung zu langsam, verwischt die Aufnahme nicht stark genug. Wer ein wenig ausprobiert, findet schnell die passende Variante.
  • Porträt stehen
    Häufig stehen Fotografen bei Porträts in der freien Natur mit dem Rücken zur Sonne. Die Folgen: Das Modell kneift die Augen zusammen und im Gesicht entstehen harte Schatten. Keine guten Voraussetzungen für ein gelungenes Herbst-Bildnis. Die Lösung: Drehen Sie Ihr Modell um 180 Grad und stellen es mit dem Rücken zur Sonne. Um dessen Gesicht aufzuhellen, brauchen Sie nun nicht mehr als einen Systemblitz. Alternativ eignet sich auch ein günstiger Faltreflektor.

Noch mehr Praxistipps für perfekte Herbstfotos finden Sie in der kommenden CHIP FOTO-VIDEO 11/2016. Das Magazin ist ab sofort im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

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Über CHIP FOTO-VIDEO

Deutschlands großes Fotomagazin CHIP FOTO-VIDEO steht für unabhängige und praxisnahe Tests, wertvolle Tipps für bessere Fotos und beeindruckende Bildwelten. Zehn festangestellte Mitarbeiter machen jeden Monat die CHIP FOTO-VIDEO – mit einem eigenen Testlabor, eigenem Fotostudio und voller Enthusiasmus. 270.000 ambitionierte Fotografen lesen das Magazin jeden Monat.

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