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Extrazins Sicherheit: Bankgeschäfte im Internet

CHIP erklärt, wie Kunden sich vor Hackerangriffen schützen

München, 1. Juni 2016 – Online-Banking liegt im Trend. Laut Angaben von Eurostat nutzt bereits jeder zweite Deutsche (51 Prozent) den Internetservice. Wegen der steigenden Kontoführungsgebühren für klassische Über-weisungen könnte sich dieser Anteil sogar weiter erhöhen. Mit wachsender Nutzerzahl steigt allerdings auch die Gefahr für Cyberangriffe im Netz. CHIP zeigt, wie Kunden ihre Desktop-Rechner und Mobilgeräte gegen solche Angriffe schützen.

Banking auf dem PC

  • Windows-Update einrichten
    Die wichtigste Basis für sichere Bankgeschäfte: ein gegen Malware geschützter Rechner. Nutzer sollten dafür sorgen, dass alle kritischen Sicherheitsupdates grundsätzlich über die Windows-Update-Funktion eingespielt werden. Alle nicht sicherheitsrelevanten Updates können dagegen außen vor gelassen werden – in der Vergangenheit gab es mit einigen dieser Patches Probleme.
  • Separaten Account anlegen
    Zusätzlich zu Updates und Virenschutz empfehlen die Experten von CHIP einen eigenen Windows-Account für Bankgeschäfte. Er erschwert Angreifern, auf bereits gesicherte Cookies und temporäre Daten zuzugreifen. Weiterer Pluspunkt: Kontoauszüge sind geschützt, wenn diese im „Dokumenten“-Ordner des dazugehörigen Online-Banking-Useraccounts liegen. Windows verweigert anderen Nutzerkonten den Zugriff darauf.
  • Banking-Browser installieren
    Bankgeschäfte im Netz sollten Nutzer entweder mit einer dedizierten Banking-Anwendung wie ALF-BanCo oder einem speziellen virtuellen Browser wie BitBox abwickeln. Letztgenannter schützt den Computer selbst dann zu nahezu 100 Prozent, wenn eine Malware auf dem Desktop-Rechner ihr Unwesen treibt. Da BitBox den Browser in einer eigenen virtuellen Umgebung startet, ist ein modernes Gerät mit genügend Rechenleistung Voraussetzung. PCs, die neuer als fünf Jahre sind, meistern diese Hürde in der Regel. Wer vollständig auf Nummer sicher gehen will, kommt allerdings an einem Linux-Live-System nicht vorbei. Das System startet auf Wunsch von einer DVD oder einem USB-Stick und bietet ein extrem sicheres Umfeld fürs Online-Banking, da es kaum Malware für Linux gibt, und Systemänderungen überdies nach jedem Neustart gelöscht werden.

Banking auf dem Smartphone

  • Banking-App nutzen
    Auf Mobilsystemen ist die Anwendung einer Banking-App oberste Pflicht. Sie hat den Vorteil, dass Daten auf jeden Fall verschlüsselt zur Bank übertragen werden und die Software besser als Standard-programme gegen Angriffe geschützt ist – etwa bei einem unerwünschten Screenshot vom Transaktionsprozess. Auf Platz 1 im CHIP-Test: finanzblick – Onlinebanking von Buhl Data Service.
  • iOS-Geräte absichern
    Apple-System-Nutzer sind dank rigider Kontrollen aller Anwendungen im App Store sowie knapper Zugriffsrechte des Betriebssystems iOS per se gut gegen Angriffe geschützt. Der Einsatz von Antivirensystemen auf den Geräten wird damit sinnlos. Fehlt jedoch ein Patch für aktuelle Lücken, können User sich kaum schützen. Sicherheit verspricht der Einsatz des eingebauten Fingerabdruck-Scanners, der ab dem iPhone 5s eingebaut ist. Mit dem Abgleich des Abdrucks loggt das System Anwender in die Banking-Apps ein. Weil der Abdruck in einem sicheren Speicherbereich abliegt, konnten ihn Angreifer bislang nicht abfangen oder fälschen.

Den ganzen Artikel finden Sie in der CHIP 7/16. Das Magazin ist ab 3.6. im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich und enthält einen Beileger zum Thema „Video on Demand“ mit Inhalten von teleschau, der Mediendienst GmbH.

Über CHIP

Das CHIP-Magazin ist Trend-Barometer, Test-Instanz und Technik-Ratgeber für die digitale Welt. Jeden Monat erreicht es 1,92 Millionen Leser (ma 2016-I), die sich für digitale Technik begeistern – rund um PC, Home Entertainment sowie Smartphones und Tablets. Das Magazin erscheint in 12 Ländern.

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