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Online-Banken-Test 2015: Wer Qualität will, muss zahlen

Postbank Bundessieg/ Sparkasse KölnBonn Doppelsieg bei Angebot und Sicherheit

München, 1. Juli 2015 – Mehr als die Hälfte aller Deutschen erledigte im vergangenen Jahr ihre Bankgeschäfte per Internet. Das zeigt eine Umfrage des Bankverbandes. Bei den Internetnutzern liegt der Anteil sogar bei 68 Prozent, wie der Branchenverband der Digitalindustrie Bitkom herausgefunden hat. Doch bei welcher Online-Bank ist das Geld am besten aufgehoben? CHIP hat 19 Banken mit Hauptsitz in Deutschland und Girokonto im Portfolio auf Angebot und Sicherheit sowie auf Kosten getestet. Zudem haben die Experten die entsprechenden Banking-Apps auf ihre Funktionalität geprüft. Das Ergebnis: Qualität hat ihren Preis. Die Top Fünf in der Kategorie „Angebot und Sicherheit“ rangieren beim Kostenvergleich auf den unteren Plätzen.

Doppelsieger Sparkasse KölnBonn

Beste Online-Bank 2015 im Bereich Angebot und Sicherheit ist die Sparkasse KölnBonn. Allerdings lässt sich das Angebot nicht ohne weiteres auf andere Sparkassen übertragen, obwohl diese über ein gemeinsames technisches Backend verfügen. Am Ende entscheidet aber jede Niederlassung selbst, welche Funktionen sie ihren Kunden anbietet. Platz eins für die beste bundesweit auftretende Online-Bank geht in diesem Jahr daher an die Postbank. Den zweiten Siegertitel kann erneut die Sparkasse KölnBonn einfahren. Ihre Smartphone-App überzeugte im CHIP-Test nahezu auf ganzer Linie und bietet den größten Funktionsumfang in der Gratis-Version. Einziger Haken: Wer auch die Konten anderer Banken über die Sparkassen-App verwalten will, muss zur kostenpflichtigen Variante Sparkasse+ greifen. Die gibt es jedoch schon für einen Euro.

Preis-Leistungs-Sieg für ING-DiBa

Der Preis fällt erwartungsgemäß bei den Direktbanken ohne teures Filialnetz am günstigsten aus. Die preiswerteste Online-Bank im CHIP-Test ist die DAB Bank. Ihr Pluspunkt gegenüber den beiden nachfolgenden Rängen: Bei Verlust der Girokarte fallen hier nur Kosten von fünf Euro an. Die punktgleichen Zweit- bzw. Drittplatzierten DKB und ING-DiBa verlangen dagegen jeweils zehn Euro. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet am Ende die ING-DiBa. Sie erreicht mit Rang sieben in der Kategorie „Angebot und Sicherheit“ die beste Platzierung der drei günstigsten Banken.

„Der größte Vorteil beim Online-Banking ist zweifelsohne der Komfort: Kunden können heute alles Nötige bequem von zu Hause aus erledigen“, bilanziert Josef Reitberger, Chefredakteur CHIP. Die HypoVereinsbank sowie die Sparda-Bank Baden-Württemberg bieten darüber hinaus einen besonderen Service an: Wer ein neues Konto eröffnen möchte, muss nicht persönlich vor Ort erscheinen oder sich per Postident in einer Postfiliale identifizieren. Neukunden haben die Möglichkeit, sich per Ausweis über einen Videochat zu legitimieren.“

Den kompletten Artikel mit den gesamten Testergebnissen, ausführlichen Tabellen sowie weiteren Trends auf dem Weg zur papierlosen Bank finden Sie in der CHIP 08/2015. Das Magazin ist ab 3. Juli im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

Über CHIP

Das CHIP-Magazin ist Trend-Barometer, Test-Instanz und Technik-Ratgeber für die digitale Welt. Jeden Monat erreicht es 1,92 Millionen Leser (ma 2015-I), die sich für digitale Technik begeistern – rund um PC, Home Entertainment sowie Smartphones und Tablets. Das Magazin erscheint in 14 Ländern.

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