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CeBIT 2015 rückt digitale Transformation in den Fokus

CHIP präsentiert Trends, die das gesellschaftliche Leben verändern

München, 4. März 2015 – Das Internet der Dinge wird rund die Hälfte aller Jobs überflüssig machen. Zu dieser Prognose kommen Studien der Universität Oxford und des MIT in Boston. Die gesellschaftlichen Folgen der digitalen Transformation werden damit für jeden spürbar. Die diesjährige CeBIT macht unter dem Motto „d!conomy“ die digitale Transformation zum Thema. CHIP zeigt, wie Big Data und Co. das Leben von Morgen beeinflussen.

  • Internet der Dinge
    Bis 2020 sollen weltweit rund 28 Milliarden Geräte miteinander vernetzt sein – vom intelligenten Auto bis zur smarten Zahnbürste. Das „Internet der Dinge“ braucht dann einerseits keinen Menschen mehr zur Kommunikation, soll aber andererseits der Spezies Homo sapiens das Leben erleichtern. Szenarien für komfortable Lösungen gibt es viele, darunter der intelligente Wecker. Er kennt sowohl Wetter als auch Verkehrslage und klingelt entsprechend früher oder später. Ein weiteres Beispiel: das Auto, das automatisch abbremst, weil vier Fahrzeuge vor ihm ein Stauende hinter einer Kurve melden.
  • Mobile Revolution
    Der digitale Wandel wird oft unter dem Stichwort „mobile Revolution“ zusammengefasst. Diese trifft auch Branchen, die sonst von Apps und Mobilfunk recht weit entfernt zu sein scheinen. In Norwegen vernetzen sich etwa Handwerker seit Neuestem mit einer Anwendung namens „ePocket Handyman“. Damit kann ein Klempner Schäden und Reparaturen mit Fotos und Text dokumentieren. Die Rechnung für den Kunden ist in Minutenschnelle erstellt. Entsprechende Listen sorgen für eine schnelle Übersicht vorhandener Ersatzteile. Das spart dem Fachmann jede Menge Zeit und damit Geld.
  • Schlusslicht Deutschland?
    So wichtig die digitale Transformation für alle Branchen ist, so wenig ist sie hierzulande bisher fortgeschritten. 81 Prozent der Deutschen nutzen laut einer Studie der Marketingexperten Batten & Company mobile Apps, der Anteil von Onlineshops am Umsatz hat sich von 2011 bis 2013 verdoppelt und liegt aktuell bei rund einem Drittel. Allerdings gab nur ein knappes Drittel der deutschen Firmen in einer Adobe-Umfrage an, sich bereits systematisch mit dem Thema zu befassen. Das Beispiel Kodak zeigt, welche Folgen dies haben kann: Der ehemalige Technologieführer verpasste den digitalen Wandel und musste 2012 Insolvenz anmelden. Heute steht die Taxibranche unter starkem Druck durch die Konkurrenz von Uber.

„Viele Unternehmen sind von den Möglichkeiten der Digitalisierung überfordert“, sagt Josef Reitberger, Chefredakteur CHIP. Ein Beispiel: Daimler verkaufte etwa im Januar rund 125.900 Fahrzeuge. Aber eine Million Menschen nutzen die Carsharing-App der Daimler-Firma Car2Go. „So viele Menschen erzeugen sehr viele Daten. Richtig aufbereitet ließe sich damit das Geschäftsmodell effizienter gestalten. Daimler könnte Autos zum Beispiel an Orten abstellen, wo die meisten Nutzer einsteigen. Dazu muss der wachsende Datenwust aber intelligent und in Echtzeit interpretiert werden“, ergänzt Reitberger.

Noch mehr Trends zu den Themen „Big Data“ sowie „Internet der Dinge“ finden Sie in der CHIP 04/2015. Das Magazin ist ab 6. März 2015 im Handel sowie im CHIP Kiosk erhältlich.

Über CHIP

Das CHIP-Magazin ist Trend-Barometer, Test-Instanz und Technik-Ratgeber für die digitale Welt. Jeden Monat erreicht es 1,92 Millionen Leser (ma 2015-I), die sich für digitale Technik begeistern – rund um PC, Home Entertainment sowie Smartphones und Tablets. Das Magazin erscheint in 14 Ländern.

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Abbildungsnachweis CHIP.

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